Top-Bewertung für das Jammertal PDF Drucken E-Mail
Unabhängige Hotelbewertungen im Internet nehmen stark an Bedeutung  zu. Der Gast erhält hier die Möglichkeit objektive Reiseberichte von "Gleichgesinnten" zu erhalten. Nicht nur positives, sondern auch kritische Stimmen werden aufgezeichnet und dienen auch dem Hotelier als konstruktive Verbesserungsplattform. Eine traumhafte Bewertung vom Wellnessbereich des Landhotel Jammertal wurde jetzt bei der "Shopping-Community ciao!" abgegeben. 

Lesen Sie hier Auszüge aus der ausführlichen Beschreibung eines Wellnessurlaubers (den kompletten Artikel finden Sie hier):

"Heute möchte ich euch vom Hochzeitsgeschenk meines Mannes berichten. Ich habe einen Entspannungstag im Landhotel Jammertal in Datteln bekommen. Den habe ich letzte Woche Sonntag eingelöst und möchte euch doch einen Bericht nicht vorenthalten.


Man wird gebeten um 09:15 Uhr anzureisen. Dann gibt es erst mal ein Frühstück. Das Frühstück ist in Buffetform. Es gibt verschiedene Brötchen und Brotsorten, diverse Marmeladensorten und leckere Fruchtsäfte.
Während wir Gäste frühstücken, bekommen wir eine kleine Einführung einer netten Servicemitarbeiterin. Sie händigt uns die Anwendungspläne aus, denn die Reihenfolge der Anwendungen variieren von Gast zu Gast. Sie erklärt uns, wo man sich einzufinden hat, wenn eine Anwendung bevorsteht, sie erklärt uns wie die Gutscheine anzuwenden sind und an wen wir uns bei Fragen wenden müssen. Zusätzlich zu dem Anwendungsplan bekommt jeder Gast 2 Chips für das Solarium (je 5 Minuten), einen Chip für die Hydromassageliege (ca. 10-15 Minuten) und einen Gutschein für einen leckeren Salat zum Mittagessen.



Mein Tag startet mit dem Cleopatrabad. Ich werde von einer Badeassistentin vom Meetingpoint (ein kleiner Platz mit gemütlichen Stühlen, einem Tisch mit Zeitschriften und einer Schale mit Äpfeln; an dem man vor jeder Anwendung warten muss) abgeholt.
Sie führt mich in einen kleinen dunklen Raum. Die Wände sind mit ägyptischen Bildern bemalt, es brennen Kerzen, das Licht ist stark gedimmt. In einer Ecke steht eine große Schale mit einem gut duftenden Potpourri und eine Öllampe mit einem angenehmen Duft. In der Mitte des Raumes befindet sich die Badewanne.
Die Badeassistentin erklärt mir kurz das Cleopatrabad. Sie sagt mir, dass sie dem Wasser einen Zusatz aus Ziegenmilch und Honig beifügt, der an sich geruchlos ist. Wenn ich aber möchte, dann kann ich auch noch einen Duftstoff dazu wählen. Ich habe mich für Orange entschieden.
Ich steige in die Badewanne, während die Badeassistentin das Wasser einlässt. Das Licht wird ganz ausgemacht, es brennen nur noch die Kerzen. Das Wasser strömt aus verschiedenen Öffnungen in der Badewanne, welche von innen beleuchtet ist. Als das Wasser ganz eingelaufen ist, fängt es an zu sprudeln wie in einem Whirlpool. Bevor die Badeassistentin den Raum ganz verlässt, bringt sie mir noch mein bestelltes Glas Kombucha. Man konnte wählen zwischen Sekt, Orangensaft, Sekt-Orange-Mix oder eben Kombucha.
Ich liege also in dem warmen, sprudelnden Wasser und genieße. Das Blubbern hat einen beruhigenden Ton. Ab und zu reibe ich den zarten Schaum des Milch-Honig-Mixes noch ein wenig in meine Haut ein. Man merkt sofort, dass die Haut ganz weich wird. Zwischendurch schaut die Badeassistentin nach mir um zu fragen, ob es mir gut geht und ich alles habe was ich brauche.
Nach 20 Minuten lässt sich das Wasser von alleine ab. Mein Bad ist zu Ende.
Meine Haut fühlt sich ganz weich und super gepflegt an. Noch zarter als wenn ich mich eingecremt hätte. Das merke ich daran, dass alles Wasser an meiner Haut abperlt.
Das Cleopatrabad war also ein sehr gelungener Start in meinen Entspannungstag.


Meine nächste Behandlung ist die Vitalquelle, das ist dort der Ausdruck für eine kosmetische Gesichtsbehandlung.
Ich werde von der Kosmetikerin in ein schön ausgestattetes Kosmetikstudio geführt. Der Raum ist in Pastell-Apricot gestrichen und in der gleichen Farbe sind die Handtücher und der Kosmetikstuhl gehalten. Das lässt den Raum sehr freundlich und harmonisch wirken. Da ich ja nur einen Badeanzug trage, als ich mich auf die Liege lege, werde ich mit einer schönen, gemütlich warmen Decke zugedeckt. Mein Dekolte muss ich frei lassen, da es mit in Behandlung einbezogen wird.
Die Kosmetikerin beginnt mein Gesicht mit verschiedenen Lotionen zu reinigen. Dazwischen wird mein Gesicht immer mit einem, im warmen Wasser ausgewrungenen, Handtuch abgewischt.
Da ich eine sehr unreine Haut habe, muss mein Gesicht vor der weiterfolgenden Behandlung mit dem Dampfstrahler bedampft werden. Der Dampfstrahler ist ein Gerät, dass mir aus ca. 50 cm Entfernung angenehm warmen Dampf ins Gesicht pustet. Das dient dazu die Poren zu öffnen und die Haut aufzuweichen um sie für die nachfolgende Gesichtsbehandlung vorzubereiten. Meine Haut wird ca. 10 Minuten bedampft.
Danach wird meine Haut von der Kosmetikerin von den gröbsten Pickeln befreit. Sie drückt sie mit einem Kosmetiktuch aus (JA es tut weh). Da meine Haut danach ein wenig gereizt ist, wird eine beruhigende Maske auf getragen. Während die Maske wirkt, bekomme ich von der Kosmetikerin eine wunderschön entspannende Arm- und Handmassage. Nach der Massage werden meine Arme und Hände ebenfalls in eine Decke gewickelt und ich bekomme je ein kleines Wärmekissen unter die Hände gelegt.
In der Zwischenzeit ist die Maske eingewirkt und mein Gesicht wird wieder mit einem nassen, warmen Handtuch gereinigt. Die Kosmetikerin fragt mich, ob sie meine Augenbrauen zupfen darf. Ich sage natürlich ja. Es tut natürlich weh, aber zwischendurch streicht die Kosmetikerin zur Beruhigung immer sanft über meine Augenbrauen. Später sehe ich, dass sie meine Brauen wirklich toll gezupft hat, so habe ich mich es noch nie getraut, aber es ist wirklich toll geworden!
Zum Schluss wird noch eine Lotion, die gegen Pickel wirkt, mit einer tollen Massage in mein Gesicht einmassiert. Danach tupft sie noch mit einem Pickelstift auf meine Pickel, der entzündungshemmend wirken soll.
Die Behandlung dauerte 45 Minuten. Eigentlich ist eine Gesichtsbehandlung nicht wirklich entspannend, aber durch die tollen Massagen dazwischen, fühle ich mich, dazu noch mit frisch gezupften Brauen, wie ein neuer Mensch.


Mittlerweile ist es Mittag, und wie ich eingangs schon erwähnte habe ich ja einen Gutschein für einen Salatteller bekommen. Denn möchte ich jetzt einlösen. Ich setze mich also in das Restaurant, welches durch komplette Glasfronten vom Garten getrennt ist. Man sitzt in gemütlichen Korbsesseln und kann durch die Fenster die Landschaft bestaunen. Das Restaurant hat einen Nichtraucher- und auf einer kleinen Empore einen Raucherbereich.
Ich gebe meinen Gutschein an die Kellnerin und bin gespannt, was mich genau erwartet. Die Kellnerin kommt wieder und bringt mir einen Korb mit frischem Baguette, ein Töpfchen mit Kräuterbutter, einen großen Salatteller mit gebeiztem Lachs und zu alledem ein Glas mit frisch gepresstem Multivitaminsaft.
Das Essen schmeckt köstlich und es ist genau die richtige Portion. Ich bin nicht zu voll für Sauna und Co. aber ich bin angenehm satt. Der Saft ist auch ein Gedicht, von dem hätte ich noch viel mehr trinken können.
Wer keinen so einen Gutschein hat, kann aber auch aus der kleinen, aber feinen Karte wählen. Dort gibt es diverse Salate, Suppen, Baguettes und auch "richtige" Gerichte wie Schnitzel oder Nudeln. Die Preise sind nicht zu teuer und annehmbar.


Eigentlich gehört zu dem Entspannungstag eine 20-minütige Basismassage, aber mein Mann wollte mir etwas ganz besonders Gutes tun, und so hat er für 20€ Aufpreis eine 45-minütige Silence Massage gebucht. Die Silence-Massage ist eine Ganzkörpermassage mit Aromaöl. Ich muss dazu sagen, dass ich Massagen eigentlich sehr skeptisch gegenüber bin, da man ja oft ganz schön hart durch geknetet wird, und das kann u.U. ja auch mal weh tun. Naja. Ich bin also eher mit gemischten Gefühlen in den Massageraum gegangen. Dort erwartete mich ein sehr freundlicher Masseur. Ich legte mich auf die Liege, nachdem ich meinen Badeanzug bis zur Hälfte meines Po´s runtergerollt habe. Mir ist erst ein wenig unwohl, da ich ja halbnackt bin und der Masseur eben auch den Anfang meines Po´s massiert. Aber der Masseur ist sehr diskret. Er deckt mich so gut es geht mit einer warmen Decke zu und als er beginnt, denke ich gar nicht mehr daran dass ich mit halbnacktem Po vor einem fremden Mann liege.
Der Masseur ölt seine Hände kräftig ein und beginnt die Massage an den Schultern. Er knetet meine Schultern und meinen rücken kräftig durch. Manchmal tut es auch leicht weh an den Stellen wo ich verspannt bin, aber sobald der Masseur die Stelle behandelt hat, fühlen sich die Muskeln angenehm warm und locker an. Als mein Rücken fertig ist, werden meine Beine, Füße, Arme und Hände massiert. Danach drehe ich mich um und meine Beine und Füße werden von der anderen Seite noch mal massiert. Am Schluss muss ich mich mit dem Rücken zu dem Masseur setzen und er massiert meine Schulter und meinen Rücken noch einmal im sitzen.
Nach der Massage bin ich angenehm überrascht. Es hat mir wider Erwarten sehr gut gefallen. Meine Muskeln sind so entspannt, dass ich bezweifle, ob ich überhaupt noch laufen kann. Mein ganzer Körper fühlt sich angenehm warm an und ich fühle mich, als wären meine Arme und Beine ein Stückchen länger. Alle Verspannungen sind beseitigt und ich fühle mich rundum locker.



Den Abschluss meines schönes Entspannungstages bildet eine 15-minütige tibetanische Fußdruckmassage. Der Raum sieht aus wie die anderen Räume. Er ist in sehr schönen Pastelltönen gestrichen und in der Mitte steht eine Liege mit einer dicken Decke auf ihr. Ich lege mich auf die Liege und werde erstmal (natürlich bis auf die Füße) in die dicke Decke eingeschlagen. Dann beginnt die Masseurin mit ihrer Arbeit. Erst lockert sie meine Füße, in dem sie sie einwenig ausschüttelt und kreisen lässt.
Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Massage der Fuß nicht einfach durch geknetet, wie z.B. bei der Silence-Massage, sondern die Masseurin drückt mit ihren Fingern die einzelnen Reflexzonen meiner Füße. Am Ende der Massage streicht sie nur noch einmal sanft meine Füße von oben nach unten.
Diese Massage hat keine therapeutische Wirkung wie eine richtige Massage, sondern sie dient einfach nur der Entspannung. Aber diese Aufgabe hat sie voll und ganz erfüllt!

Zwischen meinen Behandlungen hatte ich natürlich auch Zeit meine Solariumchips und auch die für die Hydromassageliege einzulösen. Außerdem war ich noch viel in der Sauna und Schwimmen. Davon berichte ich euch nun.

Der Wellnessbereich verfügt (leider nur) über eine Sonnenbank. Sie steht in einem abgeschlossenen Raum, mit einigen Stühlen und genügend Platz seine Kleider aufzuhängen und seine Sachen zu verstauen. Da ich vorher noch nie in einem Solarium war, kann ich natürlich keine Vergleiche ziehen. Aber ein Grund, warum ich vorher noch nie dort war ist, dass ich Angst hatte, wenn sich der obere Teil der Sonnenbank senkt, ich Platzangst bekomme. Bei dieser Liege senkt sich nichts, ich habe also genügend Platz.
Ich werfe beide Chips in den dafür vorgesehenen Kasten an der Wand und darf mich nun also 10 Minuten bräunen.
Wie in wahrscheinlich allen Sonnenstudios werden die Liegen vor und nach Gebrauch von dem Benutzer gereinigt. Es scheinen sich auch alle daran zu halten, denn die Liege sah sehr sauber und ordentlich aus.
Dadurch dass es allerdings nur 1 Sonnenbank gibt, kann es zu leichten Wartezeiten kommen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da sich die Sonnenbank in unmittelbarer Nähe des schon oben beschriebenen Warterondells befindet. Man kann sich also gemütlich hinsetzen, einen Apfel essen und eine Zeitung lesen. Oder man macht noch einen Saunagang und kommt später wieder.


Der Hydrojet ist eine große Wasserbettliege. Diese Liege steht ebenfalls in einem separaten Raum. Das Licht kann gedimmt werden und in der Ecke sorgt eine Kristalllampe für ein wenig Licht.
Wie bei dem Solarium muss man den Chip in den dafür vorgesehenen Kasten einwerfen. Und ebenfalls wie bei dem Solarium wird die Liegefläche vor und nach Gebrauch gereinigt.
Als alles erledigt ist, lege ich mich auf die Liege. Die Liegefläche entspricht einem extrem weichen Wasserbett und sie ist aus Plastik. Ich lege allerdings mein Handtuch unter.
Die Massage selber besteht aus 2 Wasserstrahlen die extrem hart von innen/unten gegen die Liegefläche drücken. Sie bewegen sich wellenförmig von unten nach oben und das mehrfach. Man wird also von den Füßen bis zum Nacken richtig schön durch geknetet, allerdings ohne Schmerzen wie bei einer normalen Massage. Die Massage dauert ca. 15 Minuten.
Mein Körper fühlt sich danach ganz warm an. Zwar sind die Muskeln nicht ganz so locker wie nach der Silence-Massage, aber sie fühlen sich schon viel entspannter und nicht mehr so verhärtet an. Schön ist auch, dass man sich fühlt als hätte man keinerlei Cellulites mehr, da auch diese Problemzonen sehr schön behandelt wurden. Für die Durchblutung ist diese Massageliege optimal.



Der Wellnessbereich verfügt über insgesamt 4 Saunen. 2 finnische Blocksaunen befinden sich im Außenbereich, also im Saunagarten. Die eine hat eine Temperatur von ca. 80 Grad, die andere liegt fast bei 100 Grad. In der kleineren, kälteren Sauna haben sitzend ungefähr 15 Leute Platz. In der Großen, Heißeren dürften es um einiges mehr sein, ich würde ca. 30 Leute schätzen. Obwohl der Wellnessbereich gut ausgebucht war, war man oft sogar alleine in der Sauna oder maximal mit 4 anderen Personen. Man konnte sich also wunderbar ausstrecken. In der größeren Sauna befindet sich en kleines Fenster, von dem aus man in den Garten schauen kann.
Die beiden Saunen im Innenbereich habe ich nicht in Anspruch genommen, da sie mir persönlich nicht heiß genug sind. Aber natürlich habe ich einen Blick rein geworfen, um euch alles genau beschreiben zu können.
Da wäre einmal die Dampfsauna. Sie hat maximal 40 Grad und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Man muss sich am Eingang eine Matte aus einem mit desinfizierendem Wasser gefüllten Behälter nehmen und sich unterlegen. In dieser Sauna haben ca. 15 Leute Platz. Die Luft riecht angenehm nach Kräutern.
Die letzte Sauna im Bunde ist das Tecaldarium. Das ist eine römische Kachelsauna mit Farbtherapie. Die Temperatur beträgt dort zwischen 40 und 50 Grad. Auch in dieser Sauna haben ca. 15 Menschen Platz.
Im Außengarten befindet sich ein Kältebecken. Es ist nicht sehr groß, aber zum eintauchen und abkühlen reicht es perfekt.
Im Innenbereich findet man mehrere Duschen, mit denen man sich ebenfalls erfrischen kann. Außerdem ein weiteres Kältebecken.
Direkt an den Saunabereich schließt sich "der Raum der Stille" an. Ein Raum mit Liegen in dem weder gesprochen noch gelesen werden darf. Hier hat man die Möglichkeit ein wenig zu schlafen oder einfach nur ein wenig zu dösen oder die Seele baumeln zu lassen.
FKK ist nur im Saunabereich erlaubt. Verlässt man diesen, muss man sich wieder Badebekleidung anziehen.


Natürlich gehört zu einem guten Wellnessbereich auch ein Schwimmbad. Das Landhotel Jammertal hat sogar mehrere Schwimmmöglichkeiten. Zum einen hat es ein Innenbecken. Das Becken misst 8 x 8 m, also gerade genug um ein paar Züge zu schwimmen. Die Temperatur beträgt 32 Grad und es befinden sich Massagestrahler unter Wasser. Ebenfalls gibt es ein Außenschwimmbecken. Leider kann man nicht direkt vom Innenbecken in das Außenbecken schwimmen. Man muss das Innenbecken verlassen, aber es geht sofort eine kleine Treppe runter, in den Wasserbereich, der ins Außenbecken führt. Das Außenbecken ist größer als das Innenbecken. Es misst 18 x 8 m. Es ist auch im Winter beheizt und hat eine Temperatur von 28 Grad. Wenn man vom Innenbecken kommt, dann fühlt man den Unterschied von 4 Grad allerdings deutlich. Ich muss zugeben, dass mir die 28 Grad dann ein wenig kalt vorkamen. Das Außenbecken verfügt auch über Sprudelliegen.
Die 3. Möglichkeit zum schwimmen ist der Naturteich. Es ist ein Teich, der so belassen wurde, wie die Natur in geschaffen hat. Nur in der Mitte wurde eine Sprudelvorrichtung installiert. Im Winter ist er natürlich nicht beheizt und sehr kalt. Aber es wurde für die Mutigen ein Loch in die Eisschicht geschlagen, damit sie sich nach der Sauna abkühlen können. Ich habe allerdings niemanden dort drin gesehen *ggg*
Wenn man sich ein wenig im warmen Wasser entspannen möchte, dann ist der Whirlpool eine schöne Möglichkeit. Er ist von einer halbrunden Kachelmauer umgeben und trennt so die Bade- von der Saunalandschaft. In ihm haben 5 oder 6 Personen Platz, aber er war nie so belegt, meistens konnte ich alleine drin Platz nehmen.
Wenn man vom Schwimmen genug hat und sich ein wenig erholen möchte, kann man in den angrenzenden "Lichtraum" gehen. Er hat 150 qm Fläche. Man kann durch eine Glasfront in den Garten und auf den Naturteich schauen. Der Raum ist in 2 Ebenen aufgeteilt. Auf beiden stehen viele Liegen mit gemütlichen Auflagen. Man hat die Möglichkeit sich Zeitungen zu nehmen. Hier darf man sich auch unterhalten oder lesen.



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FAZIT
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Ich kann meinem Mann wirklich nur noch mal danken für sein tolles Geschenk! Wer von euch das Geld übrig hat, sollte sich so einen Tag auch mal gönnen. Klar sind 152€ (bzw. bei mir 172€ wegen der Silence-Massage) nicht wenig Geld. Aber ich denke für die angebotenen Leistungen ist es auch nicht zuviel. Der Preis ist wirklich angemessen. Wenn man sich die einzelnen Behandlungen mal einzeln zusammen rechnet, was man in anderen Saunen oder bei anderen Kosmetikern bezahlt, dann kommt man auf eine höhere Summe.
Was für mich persönlich ein wenig unschön war ist, dass man nur im Saunabereich textilfreie Zone hatte. Es war doch etwas mühselig vor der Sauna den Badeanzug aus und zum schwimmen wieder anzuziehen und so fort. Aber natürlich ist das eine absolut nachvollziehbare Regel, da es ja ebenso Leute gibt, die "nur" schwimmen oder Anwendungen haben und die vielleicht keine nackten Körper sehen wollen.
Was mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist war, dass der Wellnessbereich zwar Anwendungsmässig ausgebucht war und auch wirklich viele Paare oder Grüppchen anwesend waren, trotzdem hat man ohne Probleme einen Liegestuhl gefunden. In der Sauna hatte man genügend Platz, war oft sogar alleine und auch in den Umkleideräumen, die eigentlich eher klein sind, hat man sich ohne Probleme umziehen können.
Für ein Hotel finde ich die Saunalandschaft mit den 4 Saunen sehr groß. Natürlich kommt sie nicht an ein pures Saunabad heran, aber man hat immer genügend Abwechslung und es wird nicht langweilig.
Ebenfalls fand ich, dass der Terminplan sehr gut gelegt war. Zwar musste man schon mal einen Blick auf die Uhr riskieren, wie viel Zeit noch zur nächsten Anwendung bleibt und ob es sich noch für einen Saunagang lohnt, aber es kommt trotzdem keine Hektik auf und man muss sich nicht hetzen.
Alles in Allem war es ein sehr schöner gelungener Tag nach dem ich mit voller Entspannung in den Familienalltag zurückkehren konnte. Einziges Entspannungshindernis war dieser Bericht, der mir die ganze Zeit durch den Kopf spukte und dass ich mir immer überlegen musste wie ich euch was beschreiben kann. *ggg*
Wer also mal im Ruhrgebiet ist und einige Euros übrig hat: Macht einen Abstecher in das Landhotel Jammertal in Datteln-Ahsen."
 
 
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