TÜV-Zertifikat für Eggensberger PDF Drucken E-Mail
Schlaf in Balance ist Wellness pur

Erstmals im Allgäu – Elektrosmogreduzierung im Hotelzimmer mit TÜV-Zertifizierung

 

Füssen/Hopfen am See: An der Allgäu-Riviera in Hopfen am See, im Familienunternehmen Bio- und Wellnesshotel Eggensberger, scheint das Klima einer innovativen gesundheits- und wellnessbezogenen Unternehmerhaltung besonders günstig.

Erstes Biohotel des Allgäus seit 2003

Denn hier hat sich das Vier-Sterne-Familienunternehmen, bereits seit 2003 erstes Biohotel des Allgäus, nach ISO 9001:2000 zertifiziert, drei Jahre später dem bewussten Umgang mit elektrosmogrelevanten Techniken verschrieben. Ganz im Sinne der Firmenphilosophie beschreibt Andreas Eggensberger, Hotelinhaber in zweiter Generation die Situation so: >Heute geht es mehr denn je darum, moderne Kommunikationswege intelligent zu nutzen, zeitlich wie räumlich. Sie stehen im Privathotel mit Wellness- und Therapiezentrum deshalb auch zentral zur Verfügung. Nicht jedoch in den Bereichen, die der Ruhe und Regeneration unserer Gäste dienen. Denn die hochfrequente Dauerbelastung unserer Zeit lässt sich mit baulichen Maßnahmen durchaus auf bestimmte Bereiche eingrenzen, wie die aktuelle TÜV-Zertifizierung zeigt

Schlafräume ohne elektrobiologische Störfaktoren seit 2006

Im Schlafbereich bewirken elektrobiologische Störfaktoren wie z.B. Nachttischlampen, Radiowecker, und Hochfrequenzbelastung von Sendemasten und schnurlosen DECT-Telefonen, Dauerstress für den menschlichen Organismus, mit den krankheitsbedingt bekannten Folgen. Soweit der technische wie wissenschaftliche Hintergrund. Eine Tatsache, der Eggensbergers in den letzten Monaten mit viel Mühe und finanziellem Aufwand begegneten. Denn ihr unternehmensphilosophischer Ansatz, mit allen Therapie- Wellness- und Bioangeboten tatsächlich den Menschen in seiner Gesamtheit anzusprechen, beinhaltet dementsprechend auch die Ruhe- und Regenerationsphasen ihrer Gäste.

In Zusammenarbeit mit dem TÜV-Geschäftsfeld Managementsysteme und der Unternehmensberatung Innosenso entstanden insgesamt acht neue Doppel- Hotelzimmer- und ein Appartement, die durch Netzfreischalter, mit Spezialfarben und speziellem Kupfergewebe in Wänden, Decken, Böden und Vorhängen jetzt geprüft elektrosmogreduziert sind. In der Neubauphase fanden dabei weitestgehend Naturmaterialen, von heimischem Holz über Schafwollteppiche bis zu orthopädisch empfohlenen Natur-Schlafsystemen in den Hotelzimmern Verwendung. Weitere Hotelbereiche werden in diesem Konzept, mit Unterstützung von namhaften Partnern, wie JAB Anstoetz, folgen. www.sensotel.de

 
TÜV-Rheinland und Innosenso geben Meßlatte vor

Die Zertifizierung erfolgte anhand von Qualitätsstandards, die Innosenso und die TÜV Rheinland Group gemeinsam entwickelt haben. Auf Basis dieser festgelegten Kriterien untersuchten die TÜV-Prüfer die Effizienz durchgeführter Maßnahmen zur Elektrosmogreduzierung in Daueraufenthalts- sowie in Schlafbereichen von Hotels. Die Maßnahmen müssen Störfeldbelastungen auf akzeptable Gesundheitsschutzwerte herabsenken. Neben technischen Parametern liegt der Fokus auf qualitätsrelevanten Soft Skills wie Unternehmensphilosophie, Serviceverantwortung des Managements, Qualifizierung der Mitarbeiter sowie interner und externer Kommunikation.

 „Entscheidend für eine erfolgreiche Zertifizierung ist ein ganzheitliches Denken. Wir überprüfen, ob der gesundheitsorientierte Ansatz im Hotel als Ganzes gelebt wird,“ so Olaf Seiche, Geschäftsfeldleiter Managementsysteme Fachbereich Qualitätsmanagement.

 
Medical-Wellness – TÜV-geprüfte Qualität für mehr Verbrauchersicherheit

 
Was ist Medical Wellness, welche Leistungen verbergen sich dahinter, wer kann es anbieten, was erwarten und erhoffen sich Verbraucher von den zahllosen Angeboten, die national und international auf dem Freizeit- und Gesundheitsmarkt offeriert werden?

Fragen, die sich von Anbieter, Prüforganisationen und Kundenseite stellen. Veränderte sich die Begriffsdefinition die letzten Jahre dynamisch und entwickelte sich zu einem vielschichtigen Prozess, der fast zwangsläufig nach einer umfassenden wissenschaftlich fundierten Definition verlangte.

Diesem Konzept des Deutschen Medical Wellnessverbandes liegt in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland die aktuelle Anerkennung als erster TÜV-zertifizierter Medical –Wellness-Betrieb in Deutschland zugrunde:

 

Die Klinik im Hotel - ***Hotel und Therapiezentrum Eggensberger

Erster TÜV-zertifizierter Medical-Wellness-Betrieb
 

Grundlagen, die uns zur Prüfungszulassung qualifizierten, waren drei Säulen:
 

Das Bio- und Wellnesshotel Eggensberger, das Therapiezentrum Eggensberger und die ISO 9001:2000 Zertifzierung. Daraus resultieren die mehrdimensionalen, dynamisch-systematischen Prozesse, die der Herstellung eines ganzheitlichen individuellen Wohlbefindens im Kontext mit wissenschaftlich gesicherten gesundheitsfördernden bzw. medizinischen Faktoren einhergehen.


Hotel und Therapiezentrum verfügen gemeinsam über die Leistungsbreite, -dichte und –Kompetenz, wie das aktuelle TÜV-Zertrikat bescheinigt.
 

Allein im Therapiezentrum stehen unter Fachärztlicher Leitung sechs Physiotherapeuten, fünf Masseure und Masseurinnen, zwei Kneipp-Bademeister und zwei Kosmetikerinnen in fester Anstellung zur Verfügung. Ihre fachliche Arbeit in den Hauptbereichen Balneologie, Klimatologie und physikalische Therapie, die ständige Fortbildung beinhaltet, richtet sich auf drei Haupttätigkeitsfelder, mit individueller Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse von Gästen und Patienten. Dabei lassen sich drei wesentliche Bereiche filtern, die als zentrale Motivatoren einer Medical-Wellness-Behandlung angesehen werden.


(3)  Praxisbeispiele für den Verbraucher



   1. Die präventive Realisierung eines gesundheitsfördernden, eigenverantwortlichen Lebensstils


   2. Die erste Inanspruchnahme therapeutischer Maßnahmen zum Ausgleich beginnender subjektiv wahrgenommener, gesundheitlicher Veränderungen


   3. Die Nutzung von gezielt medizinisch verordneten und geleiteten, wissenschaftlich fundierten, Therapien unter Einbeziehung und Unterstützung aller Wohlfühlbereiche aus dem Wellnessbereich.


Alle drei Bereiche lassen sich anhand von Praxisbeispielen am besten erklären. Wir stellen dazu drei sehr unterschiedliche Ansprüche von Gästen unseres Hauses vor, wie sie im laufenden Betrieb ständig anzutreffen sind.


   1. Herr M., ein leistungsfähiger Endvierziger mit beruflich engem Zeitbudget sucht sportliche Unterstützung mir Freizeitwert. Er will sich innerhalb eines Wochenaufenthaltes Handlungsanleitungen für seine persönliche Fitness zeigen lassen, seine Belastbarkeit in Alltag und Beruf stärken. Gleichzeitig teilt er die Wohlfühlatmosphäre des Hauses mit seiner Familie.

Nach der fachärztlichen Eingangsuntersuchung, einer physiotherapeutischen Analyse, einer eingehenden Video-Ganganalyse, geht er auf die von Olympiasiegerin Dr. Irene Epple-Waigel eingerichtete Teststrecke (nach Cooper) am Hopfensee. Das einfache Testverfahren zur Ermittlung der Ausdauerleistungsfähigkeit ist die Basis für ein individuell zugeschnittenes Trainingsprogramm, das er anschließend durch eine Dipl. Sportlehrerin erhält. Auf Wunsch kann er sich auf den ersten Trainingseinheiten begleiten lassen. Die Effizienz des Ausdauerleistungsbereiches wird durch eine Abschlussuntersuchung geprüft.


   2. Frau S., eine engagierte Mittfünfzigerin, nutzt den Aufenthalt im Kreis ihrer Freundinnen zum Wellness-Urlaub und stellt dem Physiotherapeuten gleichzeitig ihre Rückenbeschwerden vor. Bereits bei Anreise bucht Sie eine Rückenanalyse. Er beinhaltet im Rahmen einer Rückenstärkungswoche eine rund einstündige fundierte physiotherapeutische Befunderhebung und Problemanalyse. Durch funktionelle Störungen verursachte Schmerzen oder eventuelle Bewegungseinschränkungen werden so ergründet. An dieser Analyse richten sich alle weiteren Wellness- und Therapiebehandlungen aus. Hier handelt es sich um eine eindeutig dokumentierte Eingangsuntersuchung mit anschließenden empfohlenen und angeleiteten Anwendungen. Sinn und Zweck ist es, Ursachen festzustellen, Abhilfe zu schaffen und die Wirkung der Therapie qualitativ messbar zu machen. Die diagnostizierten Funktionsstörungen kann Frau S. künftig selbstständig im Alltag angehen.

 

   3. Ehepaar P. kombiniert seit mehreren Jahren Ferien mit Therapieaufenthalt im Eggensberger. Herr P., durch sein berufliches Engagement ständig mit dem PKW unterwegs, nimmt während des Urlaubes gezielt seine Hüftbeschwerden in Angriff. Das Physiotherapeutenteam kennt seinen gesundheitlichen Verlauf im Detail, nimmt den aktuellen Zustand anhand einer Ganganalyse auf und komplettiert ihn im Schmerz- und Funktionsfragebogen der physikalischen Therapie. Der Arzt des Hauses führt parallel eine Untersuchung durch und vereinbart in einer Sitzung mit dem Physiotherapeutenteam das therapeutische Vorgehen dieses Aufenthaltes. So entsteht ein lückenloser, zweifacher Überblick über Verlauf, Verbesserung/Verschlechterung des Patientenzustandes. Lösungsansätze, praktische Tipps zur Patientenproblematik werden eingehend besprochen. Während der ganzen Aufenthaltszeit verfügt Herr P., so wie alle anderen Gäste und Patienten, in seinem Zimmer über einen 24 h-Notruf mit ärztlichem Bereitschaftsdienst. Über die normalen Behandlungsformen hinaus achtet das Therapiezentrum besonders darauf, dass sich die behandelten Schmerzen nicht chronisch festlegen, dokumentiert entsprechend und steuert, soweit möglich gegen. Mit der Abschlussuntersuchung geht ein Qualitätsnutzen der Therapiewirkung einher. Sie liegt derzeit bei einer durchschnittlich mindestens 50 %-igen Verbesserung, gemessen an einem international anerkannten Standart und gibt dem Gast bzw. Patienten einen effektiven nicht nur subjektiven Nutzen.
 
 
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